Deutsche Allgemeine Zeitung


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Kultur
Ethno-Musikfestival begeistert Almaty Drucken
      
Freitag, 10. Juni 2016
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Das Festival ist in Almaty sehr beliebt und erfreut sich hoher Besucherzahlen. | Bild: Othmara Glas
Estnische Schlangenbeschwörer, jakutische Schamanen und kasachische Dombristen heizten den Besuchern des Spirit of Tengri-Festivals am Wochenende ganz schön ein. In diesem Jahr stand jedoch nicht nur die Musik im Mittelpunkt des Ethno-Festivals, sondern auch die Geschichte. Zum einen begeht Almaty seinen 1000-jährigen Geburtstag, zum anderen feiert Kasachstan 25 Jahre Unabhängigkeit. Almatys Bürgermeister Bauyrschan Baibek dankte den Organisatoren – der Alasch Media Group und der Tengri Media Group – für das „einzigartige Projekt, das die perfekte Gelegenheit bietet, um die Weltstars der modernen ethnischen Musikszene zu erleben.“
Das Festival, seit 2013 jährlich stattfindet, ist mittlerweile auch über die Grenzen Kasachstans hinaus bekannt. Insgesamt traten 13 Gruppen aus China, Estland, Kasachstan, Ungarn, den USA, der Türkei und Russland (Baschkirien, Tuwa, Jakutien) auf. (OG)
 
Zwischen Worpswede und KarLAG – Gedenken vs. Kunst Drucken
  Robin Roth, Sprachlernassistent (Goethe-Institut) in Karaganda   
Freitag, 10. Juni 2016
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Eine Besucherin der Wanderausstellung „Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder. Zeichnungen und Druckgrafik 1895-1906“ | Bild: Autor
Zur Eröffnung der Wanderausstellung „Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder. Zeichnungen und Druckgrafik 1895-1906“ sowie zu einem Runden Tisch zum Thema „Freund oder Feind? Stalinistische Repressionen und das Lagersystem“ hatten am 31. Mai das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen, die Deutsche Botschaft sowie die Friedrich-Ebert-Stiftung nach Karaganda ins Gebietsmuseum für Kunst eingeladen. Während die Ausstellung nach Aschgabad und Almaty (DAZ berichtete) nun in der dritten zentralasiatischen Stadt zu sehen ist, fand der von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte Runde Tisch anlässlich des am 31. Mai begangenen Gedenktags für die Opfer der Massendeportation statt.

 

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Blitzinterview mit Gian Paolo Minelli Drucken
  Julia Boxler   
Freitag, 20. Mai 2016
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Gian Paolo Minelli begibt sich in Realitäten, die wir oft nicht sehen (wollen).  Im Hintergrund das Autoporträt seines Freundes Luciano. | Bild: Julia BoxlerGian Paolo Minelli ist 1968 in Genf, Schweiz, geboren und in Chiasso aufgewachsen. Er studierte Kunst in Mailand. Bereits zu Beginn seiner Künstlerkarriere begeisterte er sich für Architektur– und Industriefotografie. Mittlerweile wurden seine Arbeiten in zahlreichen Einzel– und Gruppenausstellungen in über 75 Städten der Welt ausgestellt. Daneben bekam er eine Reihe von Auszeichnungen, absolvierte Künstleraufenthalte und publizierte mehrere Bücher. Seit 1999 lebt und arbeitet er vorrangig in Buenos Aires, Argentinien.

 

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Haut der Städte, Haut der Städter Drucken
  Julia Boxler   
Freitag, 20. Mai 2016
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Autoporträts mit Jugendlichen aus den Randbezirken Buenos Aires’. | Bild: Julia Boxler
Anlässlich der zuvor unterzeichneten Städtepartnerschaft zwischen Almaty und Lugano eröffnete eine herausragende Ausstellung mit Architekturfotografien und städtischen Fotoserien des italienischen Schweizers Gian Paolo Minelli. Wie dieser bereits zum zweiten Mal in Kasachstan landete, wie er urbanen Raum als Organismus einfängt und was Hip-Hop-Kultur mit Architektur verbindet, konnte man bei der Eröffnung und im Gespräch mit ihm nachvollziehen.

 

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Almatyda schilimik Tauwetter Drucken
  Lydia Steinbacher   
Donnerstag, 12. Mai 2016
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***
Für den Wind die geraden Straßen.
Verlaufen. Mit dem Schnee im Süden,
als ob hier nur Wünsche entstünden.
In der Brust stirbt ein Apfel vom Baum.
In den Spitzen der Schuhe Nomadenreste,
im März steigen die Drachen ohne Schnur.
Die Schale ist rot, nur nicht schauen, вместе,
вместе gehen wir der Zeit in den Schoß.
***
Die Haare dauern länger als die Nächte,
an den Sohlen klebend eine Totenschwärze,
wer festhält, hört die Geschichten zur Gänze.
Bis gestern schon. Wenn man nur wüsste.
Eine Katze schreit ein Monat zu spät,
Gedankenstrich – vielleicht vermisst sie
auch sich. Der Tee vom Markt trocknet noch
beim Kochen, хош бол! Die Augen und geht.
***
Ein Verrauschen nach den Almen,
Gletscherwasser tropft von der Dusche.
Man sagt es sich nicht, es sind bloß Versuche,
ein neuer Freund unterm Bett. Abgefallen.
Die Apfelspalte zwischen den Wolken
und wertvoll ist alles im Boden, Смотри!
Im Garten wachsen die Bäume von selbst.
Autohupen. Dazwischen tanzen die Fohlen.
***
Шаңырақ in den späteren Himmel
gehalten. Versprechen durch die Tür,
ohne Quietschen, wenn die Geister
vorbeigehen. Das Einmalberühren.
Auf der Dombra schlafende Fliegen.
Bleib noch sitzen im Kräuterduft.
Kein Mensch ist alleine im Fallen,
die Berge sind höher von unten.
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