Deutsche Allgemeine Zeitung

ZAM 2016
ZAM
      
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Kennenlernen in wilder Natur im Kaskelen-Tal. | DAZ
Es ist wieder soweit! Die Zentralasiatische Medienwerkstatt ist im vollen Gange und bald schon wieder um. Dieses Jahr treffen sich ZAM-Alumni, um Neues zu digitalem Journalismus zu erfahren und in die ZAM-Zukunft zu blicken. Hier einige Foto-Eindrücke aus dem bisherigen Wochenverlauf. (JB)

 

 
Palette der Möglichkeiten
Chancen
  Julia Boxler   
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Am Schluss stürmten die Studenten die Bühne und feierten sich. | Foto: DKU
Im festlichen Rahmen bekamen die Absolventen der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) in Almaty ihre Abschlussdiplome überreicht. Das Programm prägten Tradition, aber auch zeitgenössische Noten.

 

 
Stipendiaten haben gute Aussichten
Chancen
  Othmara Glas   
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Auyelchankyzy Moldir. | Foto: Othmara GlasFür 37 Studenten aus Almaty heißt in diesem Sommer: Auf nach Deutschland! Sie haben sich in einem harten Wettbewerb gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und erhalten nun eines der begehrten DAAD-Stipendien.

 

 
Schreiben bis ans Ende
Zentralasien
  Schachnos Bachtijorowa   
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Autor Jan Putzas beginnt bald seinen Reiseroman über Usbekistan und Tadschikistan. | Foto: Autorin
Die Deutsche Botschaft Tadschikistan in Duschanbe veranstaltete im Juni eine Lesung des vor einigen Jahren bekannt gewordenen deutschen Autors Jan Putzas. Er stellte sein Werk „Am Wasser wird es überall kalt“ sowie seine Gedichtsammlung vor und sprach über sein Buchprojekt in Zentralasien.

 

 
FRAG DEINE OMA „Familie ist wichtiger als Karriere“
Chancen
  Nursat Tschintemirowa, 24, Kirgisistan (Osch) und Ramilja Tursunowa, 22, Usbekistan (Fergana)   
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Islombek Machmudow | Foto: DAZDas Friedensstiftende Projekt der Robert-Bosch-Stiftung ermuntert junge Menschen aus dem Ferghanatal dazu, die Generationen ihrer Eltern und Großeltern als Zeitzeugen blutiger Konflikte in der Region zu befragen. Diesmal der Einblick in die Familiengeschichte Islombek Machmudows (Foto).

 

 
Nationaler Kulturcode
Kasachstan
      
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Am 28. Juni, Tag des Journalismus in Kasachstan, wurden kasachstanische Journalisten republikweit gewürdigt. Neben offiziellen Stellen, veranstalteten auch öffentliche Institutionen, wie das Kastejew-Museum in Almaty, Empfänge für Medienvertreter. Die Direktorin des Museums, Dr. Gulmira Schalabajewa, beglückwünschte und zeichnete dutzende anwesende Journalisten (darunter auch eine DAZ-Vertreterin) für ihren Beitrag in der nationalen Kulturerziehung aus. Dabei stellte sie die Position des „Kulturjournalismus als soziale Philosophie“ und als Beitrag „zum kulturellen Code einer Nation“ heraus.
Bei dieser Gelegenheit gab es auch Neuigkeiten zu dem Anfang des Jahres ausgeschriebenen patriotischen Wettbewerb „Von den Ahnen geerbte Unabhängigkeit“ (DAZ berichtete, 6/2016). Neben spürbaren Projektmitteleinschnitten, wird entgegen den ursprünglichen Plänen das gänzlich vom Kastejew-Museum umgesetzte und kuratierte Projekt seine Erstpräsentation nicht in Almaty, sondern in der Hauptstadt Astana erfahren müssen. JB
 
Früh morgens
DAZ-JUBILÄUM
      
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Kaum zeigt sich an dem mit einem leichten Nebelschleier umflorten Horizont die goldene Sonnenscheibe, fliegen über die Felder des Sowchos „Drushba“ im Bezirk Kurgaldschino die Flugzeuge AN-2. Diese leichten Vögel fliegen über die sammetgrünen Weizensaaten und lassen eine durchsichtige Herbizidenschleife hinter sich, die langsam auf die Kolchosfelder niedergeht. Schon mehrere Tage kämpft die vom ersten Piloten, Gurai Chamsin, geleitete Komsomolzen-Jugendmannschaft der Zelinograder Aviagruppe des landwirtschaftlichen Flugwesens mit dem Unkraut auf den Feldern des „Druschba“-Sowchos. Die Flieger haben schon 10.000 Hektar Weizensaaten der Wirtschaft bearbeitet und wollen auch noch Felder vieler anderer Wirtschaften „jäten“. Ihnen steht bevor 65.000 Hektar Weizensaaten zu jäten.
FREUNDSCHAFT Nr. 128 / 1.7.1966
 
Daniel Giebelhausen: „In Deutschland muss man Deutsch sprechen“
Zentralasien
  Othmara Glas   
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Sprachtester Daniel Giebelhausen freut sich über die persönliche Erfahrung vor Ort. | Foto Othmara GlasDaniel Giebelhausen war als Sprachtester für Spätaussiedler in Kasachstan und Kirgisistan unterwegs. Eine nicht immer ganz einfache Aufgabe. Im Gespräch mit der DAZ berichtet er über seine Arbeit und Eindrücke.

 

 
Deutsch als Elitensprache?
Chancen
      
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Mario Schönfeld und Kuljasch Schamschidinowa nach der Unterzeichnung. | Bild: Deutsche Botschaft AstanaEs gibt Aufwind für die deutsche Sprache in Kasachstan. Die Unterzeichnung eines Memorandums der Zusammenarbeit zwischen der Zentralverwaltung der Nazarbayev Intellectual Schools und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen läutet eine neue Ära für den Deutschunterricht ein.

 

 
Heranwachsen solidarischer Gesellschaften
Kasachstan
  Das Interview führte Julia Boxler.   
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Peer Teschendorf bei seiner Abschiedsfeier, im Kreise seiner Kolleginnen und Kollegen der Friedrich-Ebert-Stiftung. | Foto: Julia Boxler
Peer Teschendorf verbrachte über vier Jahre in Kasachstan, als Regionalleiter für Zentralasien der Friedrich Ebert Stiftung. Der Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung in Almaty ist es, der sozialen, politischen Entwicklung Kasachstans zu helfen. Die FES ist aber auch außerhalb der Grenzen Kasachstans in Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan aktiv. Sein Faible für den Osten erklärt er sich durch das Aufwachsen in der DDR und die verlängerte Biografie der Elter, samt familiären Transformationsproblematiken. Warum die Arbeit in Zentralasien besonders spannend und der Abschied vom dynamischen Kasachstan sehr emotional für ihn sind, erzählte er in einem Bilanzgespräch.

 

 
„Theater – das sind Menschen!“
Kultur
  Das Interview führte Alissa Tschikmakowa   
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Foto: DTK
Schauspielerin des Deutschen Theaters Kasachstan, die Kasachstandeutsche Xenia Mukstadt erzählt über ihre Erfahrungen im Schauspiel, das Theaterleben und auch über das Stück „Contact@net“, in der sie die Hauptrolle als Leila hat.

 

 
FRAG DEINE OMA „Ein richtiger Chudschander”
Chancen
  Aigerim Batyrkowa (22) Kirgisistan (Dschalalabat), Islombek Machmudow (21), Kirgisistan (Osch)   
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Bachowaddin Chakimschonow | Foto: privatDas Friedensstiftende Projekt der Robert-Bosch-Stiftung ermuntert junge Menschen aus dem Ferghanatal dazu, die Generationen ihrer Eltern und Großeltern als Zeitzeugen blutiger Konflikte in der Region zu befragen. Diesmal der Einblick in die Familiengeschichte des Schülers Bachowaddin Chakimschonow (Foto).

 

 
Geblockte Blogs
Kasachstan
  Othmara Glas   
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Für ein Studienprojekt sollte ich eine Webseite erstellen. Ein Blog, nichts Kompliziertes. Also entschieden wir uns für das Blog-Portal Wordpress. Die Webseite mit der Endung wordpress.com war schnell erstellt, doch dann sollte es an die Gestaltung gehen. Da begannen die Probleme: Die Werkzeuge (der sogenannte Customizer) luden einfach nicht, eine Ansicht des Blogs war nicht möglich. Hatte ich irgendetwas falsch gemacht? Eine erste Google-Suche ergab: nichts. An der Internetverbindung konnte es schließlich nicht liegen, funktionierte alles andere doch einwandfrei. Irgendwann dämmerte es mir, dass es etwas mit meinem momentanen Aufenthaltsort zu tun haben könnte. Bisher waren mir keine Einschränkungen in Kasachstan aufgefallen. Social Media, wie Facebook, Twitter oder WhatsApp, funktionieren ohne Probleme, ebenso das Aufrufen der für mich relevanten Nachrichtenseiten. Und dass man bestimmte Videos auf Youtube nicht sehen kann, kennt man ja auch aus Deutschland. Tatsächlich aber kann man Seiten, wie Blogs, soziale Medien oder bestimmte Nachrichtenseiten, in Kasachstan zeitweise einfach nicht aufrufen. Wann und aus welchen Gründen der Zugriff verweigert wird, kann man kaum sagen. Denn fast so, als hätte jemand geahnt, dass dieser Beitrag erscheinen soll, kann man seit dieser Woche wieder auf die Wordpress-Blogs zugreifen. Bleibt nur die Frage: Wie lange?

Othmara Glas ist seit Ende Mai in Almaty und wird für die kommenden zwei Monate bei der DAZ als Journalistin arbeiten.

 
Eröffnung der CAWa-Sommerschule
Kasachstan
      
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Die Generalkonsulin Dr. Renate Schimkoreit eröffnete am 06.06.2016 die vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ mit Sitz in Potsdam organisierte CAWa – Sommerschule an der Deutsch-Kasachischen Universität. Als Mitorganisatoren waren bei der Eröffnung die Deutsch-Kasachische Universität und die Universität Würzburg vertreten. Die Abkürzung CAWa steht für das regionale Forschungsnetzwerk „Wasser in Zentralasien“. Die Sommerschule richtete sich an Studenten (Bachelor, Master), Doktoranden und junge Nachwuchswissenschaftler, die aus allen zentralasiatischen Staaten einschließlich Afghanistan kommen. Neben der reinen Wissensvermittlung waren das Knüpfen von Kontakten, das gemeinsame, länderübergreifende Lernen und der Aufbau einer regionalen Identität wichtige Ziele der zweiwöchigen Veranstaltung. (GK)

 

 
Nie wieder!
DAZ-JUBILÄUM
      
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Heute sind es genau 25 Jahre her, seit das faschistische Deutschland, das Deutschland der Hitlerdiktatur, die Sowjetunion überfiel. Der Faschismus war letzten Endes auch der Feind des deutschen Volkes selbst, schändete durch seine Brutalitäten und Verbrechen den deutschen Namen, schädigte das Ansehen der Deutschen, in welchem Lande sie auch leben mochten. Trotz dieser Erkenntnis sieht die Menschheit sich heute, 25 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, wieder der Gefahr eines neuen, noch furchtbareren Gemetzels, der Gefahr eines Atomkrieges gegenüber. Was damals war, darf sich nie mehr wiederholen. Nie wieder!
FREUNDSCHAFT Nr. 122 / 22.6.1966
 
Friedensförderung durch Generationsprojekt
Jugend
  Florian Coppenrath, Simone Helmschrott (Bosch-Lektoren in Osch und Fergana)   
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Teilnehmer und Organisatoren des Projekts “Frag deine Oma!”. U.R. v.l.: Kudaiberdy Abdimaschidow, Alexander Barth, Florian Coppenrath, Schasgul Schorojewa, Nursat Tschintemirowa, Nilufarchon Nasimowa, Farangis Karimowa, Nurdamir Kubatow, Sarina Sokolowa, Ramilja Tursunowa, Faridundschon Chusainow, Aurélie Marchiori, Islombek Machmudow. O.R. v.l.: Asel Schekerowa, Timur Sawlatbekow, Nargisa Schakirali Kysy, Nurschamal Tokombajewa, Nargisa Taschijewa, Inna Bagirowa, Aigerim Batyrbekowa, Elvira Bakyt Kysy, Simone Helmschrott, Schiidegul Alimbek Kysy, Adrian Ptak, Bachowaddin Chakimschonow,  Dr. Markus Kaiser, Julia Boxler. | Quelle: Robert Bosch Stiftung
Ein Projekt im Rahmen des Lektorenprogramms der Robert-Bosch-Stiftung bemüht sich um die Wahrung des Friedens im Ferghanatal. Dabei begeben sich Schüler und Studenten aus der Region mit erlernten journalistischen Techniken in die eigenen Familiengeschichten.

 

 
Frag deine Oma!
Chancen
      
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Bild: Julia Boxler
Frag deine Oma!Das Friedensstiftende Projekt der Robert-Bosch-Stiftung ermuntert junge Menschen aus dem Ferghanatal dazu, ihre Eltern und Großelterngeneratione als Zeitzeugen blutiger Konflikte in der Region zu befragen. Das soll vor allem Gemeinsamkeiten aufdecken und Entspannung interethnischer Konflikte fördern. Ein journalistischer Workshop konfrontierte Schüler und Studenten mit ersten Fragen zu Familienbiographien, Erinnerungskultur und Heimatverständnis. Die Teilnehmer wurden herausgefordert Klischees zu hinterfragen, Zusammenhänge zu verstehen und gezielt zu untersuchen, wie ihre Familiengeschichte sich auf ihr persönliches Selbstbild auswirkt. Die ersten Mini-Porträts einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in Übungen während des journalistischen Workshops unter Anleitung von Julia Boxler (ifa-Redakteurin, DAZ) entstanden, können Sie in einer Reihe der kommenden DAZ-Ausgaben lesen. Diesmal der Einblick in die Familiengeschichte der Studentin Aigerim Batyrbekowa. (JB)

Heimweh

 
Heimweh
Chancen
  Timur Sawlatbekow (20), Kirgisistan (Osch), Kudaiberdy Abdymaschidow (20), Kirgisistan (Dschalalabad   
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Aigerim Batyrbekowa erzählt die Geschichte ihrer Großmutter.1946. Ein schönes Mädchen, Malika, ist mit ihrem Vater aus der Usbekischen SSR) in die Kirgisische SSR gekommen, um auf einem Basar zu handeln. „Sie war
20 Jahre alt, als sie geraubt wurde, um einen kirgisischen Soldaten zu heiraten.“ Dieser war gerade von der Front zurückgekommen. Aigerim Batyrbekowa erzählt die Geschichte ihrer Großmutter. Sie spricht ganz ruhig darüber, als wäre es eine ganz normale Familiengeschichte.
In Kirgisistan gibt es auch heute noch Brautraub. Brautraub wird von Teilen der Bevölkerung akzeptiert, meistens auf dem Land. Doch offiziell ist dies durch die Regierung untersagt. „Ich bin dagegen“, kommentiert die 22-Jährige Aigerim. Sie ist Studentin an der philologischen Fakultät der Staatlichen Universität Dschalalabad im Nachbarland Kirgisistan und spricht fließend Russisch, Deutsch und Englisch.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind die ehemaligen Teilrepubliken unabhängig geworden. Doch in der engen Region des Ferghanatals, mit gedrungenen Grenzen haben sich die Beziehungen deutlich verschlechtert. Die Grenze ist meistens zu und die Passkontrolle unglaublich streng. „Es wäre sehr gut, wenn es Erleichterungen an der Grenze gäbe“, schlägt Aigerim vor, wenn man sie fragt, was der Region helfen könnte. So könnten auch Aigerim und ihre Großmutter öfter in ihre Heimatstadt Andischon fahren, Verwandte besuchen und die Zeit in ihrer ursprünglichen Heimat genießen.

Frag deine Oma!

 
Doppelabsolventen finden sehr schnell eine Arbeit
Chancen
  Elke Kögler   
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Olga Moskowtschenko (li.) bei der Präsentation des Studienprogramms. | Bild: Julia Boxler
Olga Moskowtschenko, Rektorin der Deutsch-Kasachischen-Universität (DKU) in Almaty, hat bei einem Arbeitstreffen an der Universität über „Karrierewege von DKU-Studenten, die in Deutschland studiert haben“ berichtet. Im Fokus ihrer Präsentation standen die Absolventen, die zugleich einen deutschen und einen kasachischen Abschluss erwerben.

 

 
Volontärin in Ust-Kamenogorsk-Reise
Chancen
      
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Antonia BergerMein Name ist Antonia Berger, ich bin 18 Jahre alt und ich werde ab Herbst 2016 einen weltwärts-Dienst (Freiwilliges soziales Jahr im Ausland) in Kasachstan absolvieren. Meine Entsendeorganisation für das Jahr sind die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. Sie vermitteln weltweit zahlreiche Freiwillige an Initiativen, die auf Grundlage der Waldorfpädagogik arbeiten. Ihr Leitmotiv ist dabei jungen Menschen interkulturelle Erfahrungen zu ermöglichen.

 

 
Landsmannschaft Schlesien tagt mit Bundesvorstand und Delegiertenversammlung
Deutschland
      
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V.l.: Bürgermeister der Stadt Fulda Dag Wehner, Präsident der Bundesdelegiertenversammlung Dr. Gotthard Schneider, Landesbeauftragte Margarete Ziegler-Raschdorf, Bundesvorsitzender Stephan Rauhut, Bundesschriftführerin Monika Schultze, Stellv. Landesvorsitzender Hessen Klaus Paetz, Bundesgeschäftsführer Damian Spielvogel. | Foto: LBHS
Landesbeauftragte begrüßt Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien Stephan Rauhut und Delegierte beim Bürgermeister-Empfang im Stadtschloss Fulda.

 

 
Meine Geschichte: Wir wurden von Tieffliegern beschossen
Russlanddeutsche
  Maria Gliem   
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Maria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus der Niederschrift.

 

 
Von rosa Bergen und Zebrastreifen
Kasachstan
  Othmara Glas   
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Bild: Autorin
Mein erster Eindruck von Almaty: Es ist unglaublich schön, heiß und laut. Wer in den frühen Morgenstunden mit dem Flugzeug in Almaty ankommt, dem bietet sich mit den pittoresken Gebirgszügen des Tienschan, die im Licht der aufgehenden Sonne rosa-rot leuchten, ein beeindruckender Anblick. Mit der Ruhe, die man dabei empfindet, ist es jedoch spätestens vorbei, wenn man die Flughafenhalle betritt, in der die Taxifahrer darum wetteifern, wer wohl den nächsten Fahrgast abgreift. An die Fahrweise bin ich dank diverser Aufenthalte in Russland (zum Glück) schon gewohnt.
Aus dem frühlingshaften Estland kommend, sind die größten Herausforderungen neben dem Zeitunterschied von drei Stunden, die Hitze und die gefühlt früh einsetzende Dunkelheit am Abend.
Positiv beeindruckt hat mich bisher die Freundlichkeit der Menschen, die Modernität der Stadt und, dass Autofahrer tatsächlich für einen am Zebrastreifen anhalten. Gewöhnungsbedürftig ist noch die Art, sich eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren, indem man sich einfach an den Straßenrand stellt und wartet bis jemand anhält – was meist nur eine Frage von Sekunden ist.

Othmara Glas ist seit Ende Mai in Almaty und wird für die kommenden zwei Monate bei der DAZ als Journalistin arbeiten.

 
Ramadan in der BRD
Deutschland
      
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Am 6. Juni hat der Fastenmonat Ramadan begonnen. Muslimische Bürgerinnen und Bürger, üben sich in den 30 Tagen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in Enthaltsamkeit von Essen, Trinken und anderen Genüssen. Mit den zahlreichen, teilweise täglichen Iftar-Einladungen bieten Moscheegemeinden und Einzelpersonen viele Gelegenheiten des Kennenlernens und des Austauschs, auch mit Nichtmuslimen, die oft gastfreundlich eingeladen werden. Für Nichtmuslime ist der Ramadan somit eine Gelegenheit, die Glaubenspraxis der Muslime lebendig kennenzulernen. Jedes Jahr teilen Sie Ihre Speisen auch mit bedürftigen Menschen im Geist von Barmherzigkeit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit. Wie schon im vergangenen Jahr sind viele von denjenigen, die abends den offenen Einladungen zum Fastenbrechen in die Moscheegemeinden folgen, Flüchtlinge. Für sie sind die Moscheegemeinden oft ein wichtiger Anlaufpunkt in vielen Fragen. Sie geben diesen Menschen damit ein Stück Geborgenheit. (Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern)
 
Zum Schulschluß
DAZ-JUBILÄUM
      
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Die Dorfeinwohner in Bogodarowka, Gebiet Pawlodar, freuten sich lange auf das erste Konzert in deutscher Sprache. Der größte Teil sind Sowjetdeutsche, von denen manche Russisch nur schwach beherrschen. Valentina Frank, eine junge Lehrerin und älteste Pionierleiterin, repetierte mit den Schülern Tanz und Gesang, wobei sie selbst auf dem Akkordeon spielte. Der geräumige Saal des Dorfklubs war überfüllt: Dorfjugend, Hausfrauen und Rentner kamen zur Vorführung. Allen gefielen die Gedichte und Lieder, welche die Schüler vortrugen. Großen Beifall ernteten auch die Tänzer.
FREUNDSCHAFT Nr. 114 / 11.6.1966 (P. SACKEN)

 

 
DAZ-Korrespondenten-Werkstatt
Über uns
      
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Mein Leben in Deutschland
Russlanddeutsche
      
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„Mein Leben in Deutschland“
Haben Sie einen Lieblingsort in Deutschland oder Kasachstan, mit dem Sie bestimmte Erinnerungen verbinden oder wo Sie sich gerne aufhalten und bestimmten Aktivitäten nachgehen? Erzählen Sie uns ihre Geschichte!

 

 

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