Deutsche Allgemeine Zeitung

Skifahren: Über die Anfänge im Altai-Gebirge und in Norwegen
Kasachstan
  Kai Wichelmann   
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Skier gehören seit Jahrtausenden zur Menschheitsgeschichte – aber wer hat’s erfunden? | Foto: pixabay.com
Während Kasachstan am 29. Januar in Almaty die Winter Universiade eröffnet, um dem Wintersport zu huldigen, streiten Experten sich um die Erfindung des Skis. Das Skifahren wird als alpiner Sport klassifiziert. Und doch könnte die Wiege des Skifahrens woanders liegen: Neueste Forschungen ergaben, dass die Altai-Völker das Skifahren erfunden haben könnten. Doch diese Annahmen sind nicht unumstritten. Eine Spurensuche.

 

 
Copernicus erfüllt Träume
Chancen
  Schachnos Bachtijorowa   
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Die StudentInnen sind dankbar für die Unterstützung des Vereins Copernicus. | Foto: privat
Der Verein Copernicus Stipendium e.V. ermöglicht einen Kulturaustausch zwischen Deutschland und den postsowjetischen Ländern. Er fördert dutzende Studentinnen und Studenten im Ausland mit Stipendien und erfüllt damit ihre Träume.

 

 
Einfach machen!
Deutschland
  Gulden Ospanowa   
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Krsto Lazarević schreibt für verschiedene Zeitungen und veröffentlich Podcasts auf seiner Website ballaballa-balkan.de | Foto: Ruben Neugebauer
Leidenschaft ist immer siegreich. Vom bosnischen Hauptschüler zum gefragten deutschen Journalisten. Ein Porträt.

 

 
In kleinen Schritten voran
Deutschland
      
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Der Kreisverband des Bundes der Vertriebenen (BdV) Wiesbaden stellt bei seinem jährlichen Neujahrsempfang im Haus der Heimat sein vielseitiges Jahresprogramm vor. Der diesjährigen Einladung waren Vorsitzende der Landsmannschaften, zahlreiche interessierte Mitglieder und Kommunalpolitiker gerne gefolgt. Die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf nahm als Ehrengast an dem Empfang teil.

 

 
Flugzeugabsturz in Kirgisistan
Zentralasien
      
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Am frühen Morgen des 16. Januars stürzt eine türkische Frachtmaschine der Fluggesellschaft ACT Airlines nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek in die Wohnsiedlung Datscha-Suu. Mehr als zwei Dutzend Einwohner sterben, unter den Opfern sollen sich auch Kinder befinden. Die Boeing-747, die nach Behördenangaben auf dem Weg von Hongkong nach Istanbul einen Zwischenstopp in Bischkek einlegen wollte, zerstört durch den Absturz
15 Häuser. Als Ursache sieht die kirgisische Regierung einen Pilotenfehler. „Wir können die Absturzursache noch nicht nennen“, sagt Vize-Ministerpräsident Muchammetkaly Abdulgasijew der russischen Agentur TASS. „Nach vorläufigen Berichten könnte es ein Pilotenfehler gewesen sein, aber die Untersuchungen dauern fort.“ AGr

 

 
Karimowa von Staatsanwalt befragt
Zentralasien
      
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Gulnara Karimowa, die älteste Tochter des ehemaligen Präsidenten Islam Karimow wurde von der Schweizer Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit der Untersuchung von Korruption befragt. Wie die US-amerikanische Zeitung Wall Street Journal schreibt, fand das Treffen in Taschkent statt, wo Karimowa unter Hausarrest steht. Der Schweizer Anwalt Gregoire Manzhea und Verteidiger Karimowas, sagt die Staatsanwaltschaft habe sich zweimal mit seiner Klientin getroffen. Insgesamt nahm die Befragung 23 Stunden. Manzhea fügt hinzu, dass die 44-jährige Karimowa „bei guter Gesundheit ist, aber die Sicherheit nicht garantiert werden kann.“ Es sei ihr verboten, mit der Außenwelt zu kommunizieren, ihre Kinder seien eingeschlossen. Ein Sprecher für das Büro des Schweizer Staatsanwalts in Bern, bestätigt, dass Beamte der Generalstaatsanwaltschaft des Landes, in Usbekistan waren. Die Entscheidung, die Befragung von Karimowa zu ermöglichen, die früher von den usbekischen Behörden blockiert wurde, deuten die Beamten in der Schweiz als Wunsch seitens des neuen Präsidenten der Republik Schawkat Mirzijojew, eine Linie unter dem langwierigen Korruptionsskandal zu ziehen, der das Image des Landes getrübt hat. AGr

 

 
Russlands Handel mit Zentralasien
Zentralasien
  Oybek Khamdamov   
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Vier zentralasiatische Präsidenten und Russlands Statsoberhaupt: der Präsident Kirgisistans Almasbek Atambajew, der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew, der russische Präsident Wladimir Putin, der Präsident Tadschikistans Emomali Rachmon, der kürzlich verstorbene Präsident Usbekistans Islam Karimow und der stellvertretende Premierminister Turkmenistans, Satlyk Satlykow (Oktober 2015, Borowoje/Kasachstan). | Foto: kremlin.ru
Russland und die zentralasiatischen Staaten sind historisch, kulturell, politisch und wirtschaftlich verbunden. Die Kooperation in diesen Bereichen hat sich nach der Unabhängigkeit der zentralasiatischen Staaten unterschiedlich entwickelt. Während Russland mit Kasachstan stabile politische Beziehungen unterhalten hat, waren die Beziehungen zu Usbekistan und Turkmenistan nicht immer stabil.

 

 
Meine Familie zwischen zwei Welten
Russlanddeutsche
  Jana Timofejewa   
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Mutter und Tochter, 2006 im Wertwiesenpark in Heilbronn, dem damaligen Wohnort der Familie. | Foto: privatJeder Mensch hat eine Heimat, aber es gibt Situationen, die die Welt völlig auf den Kopf stellen können und man einen neuen Platz als seine Heimat akzeptieren muss. Als meine Mutter, Julia Timofejewa, 11 Jahre alt war, haben sich ihre Eltern scheiden lassen. Das war in der Zeit der 90er Jahre, deshalb entschied sich mein Opa mit ihr nach Deutschland zu gehen, um ihr eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Im Dezember 1992 ist sie nach Deutschland gekommen, und so fing das Leben in einer neuen Welt an. Ich sprach mit meiner Mutter über ihre und meine Erlebniswelten in Deutschland und Kasachstan. Ein Mutter-Tochter Interview, geführt von Jana Timofejewa.

 

 
Deutsche Schule 46 feiert Weihnachten
Kasachstan
  Gulden Ospanowa   
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SchülerInnen und LehrerInnen der Schule Nr. 46 in Astana nach ihrem Weihnachtsprogramm. | Foto: Autorin
Schulaula, Weihnachtsbäckerei, Duftkerzen im Glas, Adventskalender. Der echte Weihnachtsmann mit einem Sack voller Geschenke, glückliche Kinder und Lieder. So bin ich am 23. Dezember auf eine weihnachtliche Reise in die Kindheit geraten.

 

 
Zum Ableben von Roman Herzog
Deutschland
      
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Besuch des Bundespräsidenten Deutschlands Roman Herzog im Deutschen Haus Almaty. | Bild: Deutsches Haus Almaty
Kaum jemand weiß noch, dass Roman Herzog, der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (von 1994 bis 1999), auf seiner ersten „offiziellen“ Auslandsreise ausgerechnet die damals noch junge Republik Kasachstan besuchte. Im DAZ-Archiv findet sich ein Beitrag vom 15. April 1995, der das Ereignis beleuchtet.

 

 
30 Tage visumfrei in Kasachstan
Kasachstan
      
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Das kasachische Außenministerium hat die im November 2016 angekündigten Pläne zur Lockerung der Einreisebestimmungen umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2017 können Bürger aus rund 40 Staaten ohne Visum einreisen und sich 30 Tage im Land aufhalten. Die Neuregelung gilt unter anderem für die EU-Staaten sowie für alle Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wie zum Beispiel Australien, Israel, Kanada, die Schweiz und die USA. Ferner brauchen auch Reisende aus Monaco, Singapur, Saudi-Arabien und Malaysia kein Visum mehr. Die Visumfreiheit stärkt den Tourismus im zentralasiatischen Steppen- und Wüstenland und kommt rechtzeitig zur bevorstehenden Expo-2017 in Astana. AGr

 

 
Visumfrei erst ab 2021
Zentralasien
      
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Usbekistan verschiebt die Änderung der Visabestimmungen für Touristen aus 27 Ländern bis 2021. Das entsprechende Dekret wurde vom Präsidenten der Republik Usbekistan Schawkat Mirsijojew unterzeichnet. Ursprünglich war die Lockerung der Visa für den 1. April 2017 angekündigt. Demnach plant Usbekistan eine 30-Tage-Visafreiheit für Staatsbürger zahlreicher europäischer Länder – auch für Deutschland und weitere Lockerungen für zwölf weitere Länder. Nach Angaben der usbekischen Medien sei der Vorschlag, die Visa-Änderungen zu verzögern, unter anderem vom Staatlichen Komitee für Tourismus und Entwicklung sowie vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten vorbereitet worden. Das Dekret besagt, dass der Grund der Verschiebung die Absicht sei, zunächst die notwendige materielle sowie technische Basis zu schaffen, um die Sicherheit und Gesundheit ausländischer Touristen und der Bürger Usbekistans gewährleisten zu können. Des Weiteren sei die Entwicklung von gleichberechtigten Außenhandelsbeziehungen mit dem Ausland ausschlaggebend. AGr

 

 
Neujahrsgrüße vom Botschafter
Kasachstan
  Rolf Mafael, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland   
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Foto: Deutsche Botschaft AstanaLiebe Leserinnen und Leser,
ich wünsche Ihnen und der Deutschen Allgemeinen Zeitung alles Gute für das neue Jahr 2017! Mit der Winteruniversiade in Almaty und der EXPO 2017 in Astana erwarten uns spannende Großereignisse, die das Jahr 2017 in Kasachstan prägen werden.
Unter dem Motto „Energie der Zukunft“ bietet die EXPO in Astana uns die Möglichkeit, unsere Erfahrungen in Deutschland im Bereich Erneuerbare Energien und aus der Energiewende zu präsentieren. Ich freue mich schon jetzt auf den Deutschen Pavillon auf der EXPO. Dieser wird mit Sicherheit ein Höhepunkt!
Darüber hinaus ist 2017 auch ein besonderes Jahr für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan. Am 11. Februar feiern wir den 25. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen unseren Ländern.
Wir blicken inzwischen auf fast 25 erfolgreiche Jahre der bilateralen Zusammenarbeit zurück. Kasachstan hat seit seiner Unabhängigkeit eine bemerkenswerte Entwicklung genommen und war für Deutschland stets ein zuverlässiger Partner. Dabei profitieren unsere Beziehungen besonders von den Kasachstandeutschen mit ihrer Brückenfunktion zwischen beiden Ländern.
Ich hoffe, dass wir auch im Jahr 2017 unsere guten bilateralen Beziehungen in allen Bereichen weiter ausbauen können und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Rolf Mafael, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
 
Postsowjetische Erinnerungskultur
Kasachstan
  Julia Boxler   
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Die lebendigen Schilderungen der passionierten Karlag-Forscherin sollen statt bei den Zuhörern Angst zu schüren, zur Reflexion anregen. | Foto: Azamat Taskimyaev
25 Jahre nach dem Zusammenbruch der UdSSR feiert man in Kasachstan die Errungenschaften der Unabhängigkeit. Doch was ist „das Danach“? Ein noch immer andauernder Transformationsprozess in dem die „jungen Republiken“ stecken? Oft hat man in Zentralasien das Gefühl, dass die Vergangenheit zwar vorbei, aber lange nicht verarbeitet ist. Umso symbolischer mutete auch der Ort der Veranstaltung an, das ehemalige Weiße Haus der ehemaligen Hauptstadt, wo sich heute die Kasachisch-Britische Universität befindet.

 

 
Neujahr ist ganz in der Nähe!
Jugend
  Polina Zyplyakowa (16) und Polina Dusshina (16), 10. Gymnasium Öskemen   
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Alischer Meirmanow (21) | Foto: privatNeujahr ist eines der Hauptfeste. Es wird am letzen Tag des Jahres, dem 31. Dezember, gefeiert. Dieses Fest ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen beliebt und ersehnt. Kinder warten auf Neujahr, um schöne Geschenke zu bekommen. Erwachsene warten auf diese Feiertage, weil sie sich erholen können.

 

 
„Sprechen Sie wirklich Deutsch?“
Chancen
  Die Gespräche führte Naserke Abdeschewa (16), Gymnasium 18, Almaty   
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Schüler und LehrerInnen nach einer mündlichen Prüfung. | Foto: Gymnasium №18
Vor kurzem haben die SchülerInnen des Gymnasiums №18 eine der wichtigsten Prüfungen ihres Lebens abgelegt – das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Stufe II. Sie haben auf diesen Moment elf Jahre gewartet und deshalb wollten sie ihr Bestes in der Prüfung zeigen. Obwohl alle SchülerInnen über gute Deutschkenntnisse verfügen, haben sie vor der Prüfung ein bisschen kalte Füße bekommen. Doch rückblickend haben die Elftklässler nur positive Eindrücke von der DSD-Prüfung. Die mündliche Kommunikation haben alle bestanden, und hoffentlich werden wir dieselben guten Ergebnisse für den schriftlichen Teil bekommen, auf die wir noch warten müssen, weil sie aus Deutschland kommen. Die SchülerInnen sind stolz auf ihre Deutschkenntnisse – natürlich, weil die deutsche Sprache für sie schon zu einem festen Bestandteil geworden ist:

 

 
Stigmata und Obdachlosigkeit
Deutschland
  Kai Wichelmann   
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Obdachlose gehören zu den stigmatisierten Menschen in der Gesellschaft. | Foto: ShutterStockWarum leben Menschen in Deutschland auf der Straße? „In Deutschland muss niemand auf der Straße leben, es gibt doch soziale Absicherung!“ – diesen und ähnliche Sätze hört man immer wieder, womit man bei der Stigmatisierung von obdachlosen Menschen angekommen wäre. Auf der Straße zu leben ist eben – wenig überraschend – in den seltensten Fällen eine selbstgewählte Entscheidung, sondern zumeist eine Folge widriger soziokultureller und persönlicher Schicksale.

 

 
Nachtzüge als Kulturerscheinung
Deutschland
  Peter Enders   
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Foto: DB AG / Volker Emersleben
Am 18. Dezember fuhr zum ersten Mal ein neuer russischer Nachtzug aus Moskau nach über 20 Stunden Fahrt am Bahnhof Berlin Ostbahnhof ein. Die 1900 Kilometer lange Strecke ist damit eröffnet. Die deutsche Bahn hat ihren Nachtzugbetrieb gänzlich eingestellt. Deutschlandradio-Redakteurin Kathrin Hondl und Literaturübersetzerin Gabriele Leupold, die gern mit (Nacht-)Zügen durch Russland reist, setzten sich mit dem Nachtzug als gesellschaftliches und literarisches Phänomen auseinander. Ein Medienkommentar von Peter Enders.

 Fahrt des “STRIZH” (“Mauersegler”) von Moskau nach Berlin Empfang des Zuges 13/14 Moskau – Berlin – Moskau Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Bundeshauptstadt Berlin hat im Berliner Ostbahnhof den ersten Talgo-Zug bei seiner Ankunft nach der Reise von Moskau nach Berlin, die nur 20 Stunden und 14 Minuten dauerte, empfangen. Die Reisezeitverkürzung von 4,5 Stunden wird dank der automatischen Umspurung erreicht. | Foto: DB AG / Volker Emersleben

 
Friedensgespräche in Kasachstan
Kasachstan
      
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Nachdem die syrische Armee die Metropole Aleppo eingenommen hat, schlägt der russische Präsident Wladimir Putin neue Syrien-Friedensgespräche für Ende Dezember in Kasachstan vor. Auch der türkische Außenminister Mevlut Çavuşoğlu bestätigte sein Kommen. Sowohl syrische Regimevertreter als auch Opposition sollen ihre Zusage zu einem Treffen gegeben haben. Darüber hinaus werde auch der Iran an den Gesprächen teilnehmen. Dass die Wahl für das Treffen auf Kasachstan fällt, sei laut des deutschen Auslandsrundfunks Deutsche Welle bedeutsam: Man treffe sich nicht etwa in Genf, sondern im Herzen Zentralasiens, das russlandnah ist und den Turkvölkern der Türkei kulturell nahesteht. Auch bedeutsam sei die Abwesenheit der USA und der UN bei den geplanten Friedensgesprächen. Bereits im Oktober hatte Kasachstan ein Treffen in Astana vorgeschlagen, damals für die USA und Russland. AGr

 

 
Wechsel an der Spitze des BAMF
Deutschland
      
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Das Bundeskabinett hat auf Vorschlag von Bundesinnenminister de Maizière über die neue Leitung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entschieden. Jutta Cordt wird die Leitung des BAMF zum
1. Februar 2017 übernehmen. Cordt bringe aus ihrer bisherigen Aufgabe bei der Bundesagentur für Arbeit umfassende Erfahrungen für die beiden zentralen Herausforderungen des BAMF mit: Der weiteren Effektivierung der Verfahren und der erfolgreichen Gestaltung der Integration von Schutzbedürftigen. Als stellvertretende Leiterin arbeitet sie schon heute im BAMF, und kann so in diesem Übergangsprozess die notwendige Kontinuität sicherstellen. Zum Jahresende wird das Bundesamt weit mehr als doppelt so viele Asylentscheidungen getroffen haben, wie im Vorjahr. Die Registrierung von sog. Altfällen ist nahezu abgeschlossen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde zu diesem Zweck in bislang nicht dagewesenem Ausmaß erhöht. BAMF
 
Zu Besuch bei Stalin
Kultur
  Othmara Glas   
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Eingangshalle im Stalin-Museum. | Foto: Othmara Glas
Georgien ist das Heimatland von Josef Stalin. In seiner Geburtsstadt Gori befindet sich das Josef-Stalin-Museum. Noch zu Zeiten der Sowjetunion wurde es als Huldigung an den verstorbenen Diktator eröffnet. Heutzutage steht es in der Kritik, die Geschichte zu beschönigen. Dennoch gibt es nur wenige Bestrebungen, daran etwas zu ändern. Eine Reise in die Vergangenheit.

 

 
Ein Leben in der Zwischenkultur
Russlanddeutsche
  Larissa Mass   
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Babushka, Dedushka, 2015 | Bild: Ira Thiessen
Die Fotografin Ira Thiessen porträtiert in einem Fotoprojekt Russlanddeutsche in Nordrhein-Westfalen und Berlin. In intimen Bildern zeigt sie die Menschen bei sich zu Hause in ihrem privaten Umfeld.

 

 
Kokospalmen statt Tannen
Kultur
      
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Dr. Renate Schimkoreit war Generalkonsulin in Almaty und ist seit September Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Dakar (Senegal). | Bild:privatWeihnachtsgrüße von Renate Schimkoreit (Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Dakar/Senegal) und Anja Felgentreu (Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland aus Dakar/Senegal:

 

 
Stärken und Schwächen der Wirtschaft
Wirtschaft
  Till Eichenauer   
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Im jährlichen Bericht „ease of doing business” der Weltbank wird untersucht, welche Schwierigkeiten Unternehmer weltweit in ihrer Geschäftstätigkeit erwarten. Der aktuelle Bericht vom November 2016 bezeugt für Kasachstan eine sehr positive Entwicklung. Es gibt jedoch auch Schattenseiten, wie sich in anderen Analysen zeigt.

 

 
Meine Geschichte: Der große Hunger
Deutschland
  Maria Gliem   
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Mutter mit mir und Susi,1939 | Bild: privatMaria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus ihrer Niederschrift.

 

 
Wettbewerb
Chancen
      
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Idee: Anne GrundigAm 11. Februar 1992 haben die Republik Kasachstan und die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen.
Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums möchten wir einen Wettbewerb ausrufen und bitten Euch um Einsendung von Vorschlägen für ein Logo, das dieses Jubiläum würdigt und uns im Jubiläumsjahr begleitet.
Seid kreativ! Wir freuen uns auf Eure Einsendungen und sind gespannt, wie sich der Bundesadler mit dem Samruk vereint. Als Hauptpreis winkt ein Tablet-PC. Die Teilnahme ist ganz einfach: Schickt Euren Vorschlag für das Jubiläums-Logo an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können Es gibt keine künstlerischen Vorgaben

Einsendeschluss ist der 10.01.2017.
 
Rauschgift für Europa
DAZ-JUBILÄUM
      
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Eine Sendung Rauschgift im Wert von 30 Millionen Dollar wurde von sowjetischen Staatsorganen für Zollkontrolle in den Transitgütern entdeckt, die durch das Territorium der UdSSR nach Westeuropa befördert werden sollten. Mehr als eine Tonne Haschisch war in einer Rosinenlieferung nach Hamburg versteckt. Die Schmuggelware wurde beschlagnahmt. Ihr Wert übersteigt alles, was vom sowjetischen Zoll in seiner bisherigen Geschichte sichergestellt wurde. Der stellvertretende Leiter der Staatlichen Zollkontrolle, Vitali Bojarow, versichert, es werden alle Maßnahmen getroffen, um den Missbrauch des Transitverkehrs für Rauschgiftgeschäfte zu unterbinden.
Freundschaft Nr. 243. / 23.12.1986
 
25. Jahre Unabhängigkeit
Kasachstan
      
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Der Zerfall der UdSSR dauerte mehrere Jahre. 15 Unionsrepubliken erklärten vom 11.März bis 25. Dezember 1991 nach und nach ihre Unabhängigkeit. Am 16. Dezember 1991 trat die Unabhängigkeit Kasachstans in Kraft. 25 Jahre später feierte das Land seine Errungenschaften in diesem Zeitraum. In der Deklaration zu dem Jubiläum der Unabhängigkeit wird vorrangig auf die wachsende Stabilität in allen Gesellschaftsbereichen verwiesen. Erinnert wird z.B. an das Inkrafttreten der Verfassung des Landes 1995, die Schließung des Atomwaffentestgeländes Semipalatinsk und den friedensfördernden Einsatz im Inneren des Landes wie auch in der Weltpolitik oder die Aufnahme Kasachstans in die Liste der 50 konkurrenzfähigsten Länder der Welt. Ziele für die kommenden Jahre sind unter die 30 entwickelsten Länder zu gelangen und weiterhin wirtschaftliche Stabilität und die friedliche Vielfalt der kasachstanischen Gesellschaft zu gewährleisten. Neben zahlreichen Feierlichkeiten wurden am 16. Dezember auch Akte der Amnestie durchgeführt, die der Präsident Ende November persönlich vorgeschlagen hatte. JB
 
Fünf Staaten, sieben Flüsse, zwei Seen
Wirtschaft
  Anne Grundig   
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Die Teilnehmer des III. Kasachischen Wasserforums in Almaty. | Foto: Denis Chernov
„Wasser ist Leben, Wasser ist die Seele, Wasser gibt Leben, und alles ist von Wasser abhängig“, so besagt es ein afrikanisches Gedicht, das vor Augen hält, wie wichtig die Ressource für das Überleben auf der Erde ist. Ohne Wasser gäbe es kein Leben – nicht selten der Anlass für Konflikte in der Welt, beispielsweise am Euphrat, Tigris, Nil oder Jordan. So weit ist es in Zentralasien noch nicht gekommen – Grund dafür sind unter anderem die zahlreichen Konferenzen, die auf nationaler sowie internationaler Ebene gehalten werden, um Kommunikation und Kooperation zu stärken.

 

 
M. Daud Hamidi: „Ich möchte meinem Heimatland Afghanistan helfen“
Wirtschaft
      
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M. Daud Hamidi | Foto: privat M. Daud Hamidi besuchte das III. Kasachische Wasserforum als Student des Masterstudienganges „Integrated Water Resources Management“ (IWRM) an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty. Er erklärt, warum er sich für diesen Master entschieden hat und welche Ziele er nach dem Abschluss verfolgt.

 

 
Der Zweite Präsident Usbekistans
Zentralasien
  Akmal Cholmuminow   
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Vor dem Wahllokal 311 im Bezirk Ischtichan. | Foto: Autor
Die Wahl ist getroffen. Drei Monate nach dem Tod des ehemaligen Präsidenten Usbekistans wurde am 4. Dezember 2016 Schawkat Mirsijojew zum neuen Präsidenten des Landes gewählt.

 

 
Kampf ums Visum
Deutschland
  Schachnos Bachtijorowa   
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Schachnos (2.v.re.) im Bundestag während des Programms „Journalisten International”. | Foto: Tatiana StoliarovaEin Studentenvisum in Deutschland zu verlängern kann viel schwieriger sein, als es zu bekommen – diese Erfahrung macht unsere Autorin Schachnos Bachtijorowa aus Duschanbe (Tadschikistan).

 

 
„Wasser kann schnell zu einem Spielball von Konflikten werden“
Wirtschaft
  Das Interview führte Anne Grundig.   
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Thorsten Bonacker: „Es gibt keine Kriege um Wasser.” | Foto: privat Im Zuge des Bevölkerungsanstiegs und der Industrialisierung hat sich die Wasserentnahme seit 50 Jahren weltweit verdreifacht. Es gibt 276 grenzüberschreitende Flüsse, 300 von jeweils mehreren Ländern genutzte Grundwasservorkommen – wie sollen da Konflikte nicht vorprogrammiert sein? Im Gespräch mit Thorsten Bonacker, Professor und Forscher an der Philipps-Universität Marburg im Fachgebiet „Friedens– und Konfliktforschung“.

 

 
Arbeitsmigration zwischen Russland und zentralasiatischen Staaten: wer profitiert?
Wirtschaft
  Oybek Khamdamov   
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Ein usbekisches Migrationskind besucht die russische Schule. | Foto: Autor
Arbeitsmigration ist ein wichtiger Bereich der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den zentralasiatischen Staaten. Sowohl Russland als auch die Länder Zentralasiens sind an Arbeitsmigration interessiert. Russland leidet seit dem Zerfall der Sowjetunion unter starken demografischen Problemen. Die Bevölkerungszahl des Landes verkleinert sich stetig und es gibt immer mehr ältere Menschen aufgrund einer niedrigen Geburtenrate. Russland kann durch die Migration aus der zentralasiatischen Region das demografische Problem der alternden Bevölkerung und der mangelnden Arbeitskräfte, vor allem in Sibirien und im Fernosten, lösen. Die finanziellen Rücküberweisungen der Migranten durch offizielle und inoffizielle Kanäle in ihr Heimatland ermöglichen, viele wirtschaftliche und soziale Probleme in zentralasiatischen Staaten wie Tadschikistan, Kirgisistan und Usbekistan kurzfristig einzudämmen.

 

 
„Wir müssten einfach mal streiken!“
Deutschland
  Till Eichenauer   
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Zusammenleben und voneinander lernen. Wer in seiner WG auch Geflüchtete aufnehmen möchte, kann sich zum Beispiel auf www.fluechtlinge-willkommen.de informieren. | Foto: fluechtlinge-willkommen.de
Offiziell werden in Deutschland gerne das freiwillige Engagement und die Willkommenskultur gelobt. Viele Menschen in Deutschland versuchen zu helfen und aus der Krise eine Hoffnung für die Geflüchteten zu machen. Doch zunehmend fühlen sie sich dabei von offizieller Seite im Stich gelassen, wenn nicht sogar gebremst. Ein Beispiel aus der Berliner Vorstadt.

 

 
„Zentralasien ist noch immer ein Mysterium“
Zentralasien
  Das Interview führte Anne Grundig.   
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Sonnenuntergang in Kirgisistan. Timur und Sara schliefen in einer der traditionellen Jurten. | Foto: Sara Izzi | thelostavocado.com
Sara Izzi ist eine Reisebloggerin, die ursprünglich aus der italienischen Stadt Sora, nahe Rom, stammt. Heute lebt sie in Schottland, wo sie seit drei Jahren als Content Managerin arbeitet. Ihr Job ist es, den Inhalt von Webseiten zu optimieren und darin ist sie sehr gut. 2014 startet sie ihren eigenen Reiseblog „The Lost Avocado“, gemeinsam mit dem Reisefilmemacher Timur Tugalev. Der Blog steigt schnell zu einem beliebten Portal auf. Vor allem ihre Videos über Zentralasien sorgen für weltweites Staunen.

 

 
„Liebe zur Deutschen Sprache verbindet“
Chancen
  Sofia Stroh und Jelisaweta Beloserskaja   
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Im Deutschkurs stand das Thema Weihnachten im Mittelpunkt. | Foto:: Elli Mack
Vom 27. November bis 4. Dezember fand die Winterschule „Deutsche Bräuche in Kasachstan und Deutschland“ statt. Neben Deutschkursen organisierte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) Seminare sowie ein informelles Treffen zum Thema „Deutsche Diaspora in Kasachstan“. Hierbei erhielt der DAAD Unterstützung von der Nationalen Kasachischen Al-Farabi-Universität Almaty, der Assoziation der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ sowie des deutschen Generalkonsulats. Jelisaweta Beloserskaja aus Kostanai und Sofia Stroh aus Petropawlowsk nahmen an der Winterschule teil und berichten von den ereignisreichen Tagen.

 

 
Weihnachtsklassiker und Nachwuchsklänge
Kasachstan
  Anne Grundig   
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Weihnachtsklassiker und Nachwuchsklänge | Bild: Anne Grundig
Vorweihnachtliche Gemütlichkeit kam am 3. Dezember in der katholischen Trinitatis-Kathedrale in Almaty auf. Zahlreiche Gäste füllten die Kirche zum traditionellen Weihnachtskonzert, zu dem der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Jörn Rosenberg, einlud. Nach seiner Eröffnungsansprache lauschten die Gäste dem Kinderchor „Koktem“ der Musikschule Nr. 1. Am Klavier von Irina Beresnewa begleitet und von Natalja Tschetschel dirigiert, sangen die Jungen und Mädchen „Alles schweiget, Nachtigallen“ von Haydn. Auch Lieder von Telemann, Bach und Kosenkow boten sie dar. Im zweiten Teil des adventlichen Konzertabends gab das Kinder-Geigenorchester „Twinkle Jazz“ unter der künstlerischen Leitung Valentina Borowikowas seine Darbietung. Die Klänge der Geigen kreierten eine besinnliche Stimmung. Lieder wie „Friend like me“ von Menken und „Fughetta“ von Händel prägten ihr Programm. Anschließend brillierte die Solistin, Gulnara Nurgalijewa in Händels „Halleluja.Amen“ und Schuberts „Ave Maria“. Am Ende des Weihnachtskonzerts sangen auch die Gäste mit – nämlich das Weihnachtslied „Stille Nacht“. Der harmonische Gesang der Besucher schallte in die Dezembernacht. Nach dem Konzert wurde in der Krypta zu einem Adventstee eingeladen. Bei Stollen, Spekulatius und Lebkuchen ließ man den weihnachtlich gestimmten Abend ausklingen.

 

 
Weihnachtsstimmung in Karaganda
Kasachstan
  Ilona Martynenko   
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Botschafter Mafael und die beiden Musikerinnen. | Bild: AutorinAm 26. November fand ein Weihnachtskonzert in der römisch-katholischen Kathedrale in Karaganda statt. Saltanat Abilchanowa (Orgel) und Nurgul Saparowa (Oboe) spielten klassische Stücke für die anwesenden Gäste. Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Rolf Mafael, hielt eine Begrüßungsrede. Dank der vielschichtigen Klänge herrschte eine andächtige und nahezu bezaubernde Atmosphäre während des Konzerts. In Werken verschiedenster Komponisten, wie Georg Muffat, Johann Sebastian Bach, Joseph-Hector Fiocco, Antonio Vivaldi, Franz Xaver Gruber und anderen hatte jeder Zuhörer die Möglichkeit, seine Vorlieben wiederzufinden oder neu zu entdecken. Insbesondere die Toccata „Prima“ von Georg Muffat hinterließ Eindruck. Zum Abschluss des Weihnachtskonzertes erklang „Stille Nacht“. Ein gelungener Abschluss, um den ersten Advent einzuläuten und ein offizieller Start der Weihnachtssaison. Diese Konzerttradition ist eine schöne Gelegenheit für die Gäste, um mit Familie und Angehörigen eine besinnliche Zeit zu verbringen und in Weihnachtstimmung zu kommen.

 

 
FRAG DEINE OMA „Die zwei mal gestohlene Samar“
Chancen
  Elvira Bakyt Kyzy   
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Die Autorin Elvira. | Foto: privatElvira Bakyt Kyzy interviewt ihre Oma Samar, die ihr von der kirgisischen Tradition des Brautraubs berichtet – und das gleich zweimal.

 

 
Meine Geschichte: Endlich wieder vereint
Deutschland
  Maria Gliem   
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Die vier Kahlas in Fassdorf, aber das ist eine andere Geschichte. | Bild: privatMaria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus ihrer Niederschrift.

 

 
Träumerei
DAZ-JUBILÄUM
      
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Einen Tag verleben unbekümmert!
Einen Tag verleben und nicht büßen!
Wie die Wolken, frei und wunschlos schimmernd,
sein Gewissen nicht befragen müssen…
Oder – eilen auch die Wolken talwärts,
ballen sich begehrlich in den Lüften,
stoßen wund am Grat die weißen Füße
und erschauern über dunklen Klüften?...
Lia Frank / Freundschaft Nr. 293. / 12.12.1981
 
Visumsfrei nach Usbekistan
Zentralasien
      
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Medienberichten zufolge, unterzeichnete der am 4.12. gewählte Präsident der Republik Usbekistan, Schawkat Mirsijojew ein Dekret, wonach bei der Einreise in das Land für die Bürger von 15 Ländern Touristenvisa abgeschafft werden sollen. Für Touristen aus 12 weiteren Ländern würden Visa für Menschen über 55 Jahren ausgesetzt. Diese erste Amtshandlung soll am 1. April 2017 in Kraft treten. Mit dem Ziel der Wiederbelebung des Tourismus in Usbekistan werden demnach die Visa für die Bürger von Australien, Österreich, Großbritannien, Dänemark, Deutschland, Spanien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Südkorea, Singapur, Finnland, der Schweiz und Japan voll abgeschafft. Mit Altersgrenzen (für Bürger ab 55 Jahren) wird die Visumspflicht für Bürger folgender Staaten annulliert: die Vereinigten Staaten, Belgien, Frankreich, Polen, Ungarn, Portugal, Tschechische Republik, Indonesien, China, Malaysia, Vietnam und Israel. Bei Einreise dieser Touristen ist eine Einreisegebühr von $50 vorgesehen. Darüber hinaus will Usbekistan im Jahr 2018 elektronische Visa einführen. JB

 

 
Lebendiges Erinnern an Deportationen
Kasachstan
  Luisa Podsadny   
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Illustration der Vortragsreihe zum Thema Deportation. | Foto: Lena Pozdnyakova für omind.kz
Die zweite Lesung der Reihe „Lebendige Erinnerung“ fand unter dem Titel „Die Große Umsiedlung der Völker“ im SIGS Space statt. Sie beschäftigte sie sich mit den Deportationen verschiedener Bevölkerungsgruppen aus zahlreichen Teilen der Sowjetunion nach Kasachstan in den 30er und 40er Jahren. 

 

 
Partner für Frieden und Stabilität
Kasachstan
  Das Interview führte Konstantin Dallibor.   
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Dauren Karipov ist der neue Frankfurter Generalkonsul der Republik Kasachstan. | Bild: GK Frankfurt
Kasachstan in Deutschland: Der neue Frankfurter Generalkonsul der Republik Kasachstan Dauren Karipov über die Seidenstraße des 21. Jahrhunderts, Wirtschaftsreformen, Unabhängigkeit und – natürlich – die anstehende Expo.

 

 
„Meine Eltern hielten mich für verrückt“
Russlanddeutsche
  Anne Grundig   
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Ankunft in Schu, die Geburtststätte von Alex. | Foto: Alexander Gerdt
Eine schwarze Kappe verdeckt sein Gesicht, die Hose sitzt locker und passt farblich zu den silbernen Turnschuhen. Lässig hängt ein Rucksack an seiner Schulter, als er die Treppen zum Stadion in Medeo hinaufsteigt. Sein Äußeres verrät, dieser junge Mann ist nicht von hier. Und doch ist er mit Kasachstan verbunden, da es seine Geburtsstätte ist. Er ist auf der Suche nach der Geschichte seiner vergessenen Kindheit. Um sie wiederzufinden, unternahm Alexander Gerdt (30) mit seinem besten Freund einen Road Trip, der hier in Medeo endet. Doch beginnen wir die Geschichte von vorne...

 

 
FRAG DEINE OMA: „Er hat die Familiengeschichte geändert“
Chancen
  Nursat Tschintemirowa   
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Satar (rechts) mit Familie. | Bild: privat

Nursat Tschinteminowa nutzte das Projekt für lange Gespräche mit ihrer Mutter, die ihr über ihren eigenen Vater, Nursats Großvater Satar, erzählte. Die ganze Familie wurde telefonisch mobilisiert, um Informationen über den Urgroßvater zu erhalten. 

 

 
Eine deutsche Familie – ihre Deportation und Migration
Russlanddeutsche
  Nikolai Horch   
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Bild: privat
Ich heiße Nikolai Horch und komme aus Kasachstan, aus Saran bei Karaganda, 30 Kilometer entfernt von dem Zwangsarbeitslager Karlag. Hier gibt es ein Museum, das sich mit der Geschichte des Karlags beschäftigt. Aber am besten beginne ich mit der Geschichte meiner Familie.

 

 
Meine Geschichte: Neun Tage Angst
Deutschland
  Maria Gliem   
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Maria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus ihrer Niederschrift.

 

 
„Wahre Religion“ aufgelöst
Deutschland
      
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Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat heute die Vereinigung „Die wahre Religion (DWR)“ alias „LIES! Stiftung“/„Stiftung LIES“ verboten und aufgelöst. Das Verbot wird in zehn Bundesländern (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Hamburg und Bremen) mit rund 190 Durchsuchungs– und Beschlagnahmemaßnahmen vollzogen. Bundesweit bringt DWR in Fußgängerzonen jihadistische Islamisten unter dem Vorwand der Werbung für den Islam zusammen. „Mit der Koranübersetzung in der Hand werden Hassbotschaften und verfassungsfeindliche Ideologien verbreitet und Jugendliche mit Verschwörungstheorien radikalisiert“,so Bundesinnenminister de Maizière. DWR richtet sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung sowie gegen den Gedanken der Völkerverständigung. Das Verbot zielt nicht auf die Werbung für den islamischen Glauben oder die Verteilung von Koranen oder Koranübersetzungen. Verboten wird der Missbrauch einer Religion durch Personen, die unter dem Vorwand, sich auf den Islam zu berufen, extremistische Ideologien propagieren und terroristische Organisationen unterstützen. BMI
 
 
 
Soll Radio „M“ ausgehungert Werden
DAZ-JUBILÄUM
      
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Den sechsten Tag schweigt der Radio– und Fernsehsender „M“. Der Ertrinkende muß sich am eigenen Schopf aus dem Wasser ziehen. Wir sind überzeugt, daß die Attacke gegen „M“ von der Unzufriedenheit auf dem politischen Olymp herrührt. Es ist kein Geheimnis, daß wir die Regierung in unseren Sendungen kritisierten und den einfachen Leuten über unseren Sender die Möglichkeit gaben, ihre Meinungen zu äußern. Wir drückten deutlich unsere Position aus, verletzten dabei jedoch keineswegs geltende Gesetze. Dennoch entschlossen sich die Machthaber zur Abschaltung unseres Senders… 
Deutsche Allgemeine Zeitung Nr. 49. / 7.12.1996
 
 
 
Hoffnung auf Meer
Kultur
  Julia Boxler   
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Ein Filmstill aus dem Dokumentrafilm „Sea Tomorrow“, der sich mit dem Aralsee und seinen Anwohnern beschäftigt. | Bild: Sea Tomorrow
Im dritten Jahr setzte das Filmfestival CLIQUE wieder alle Zeichen auf internationalen Arthouse: Qualitätskino in 23 Filmen aus 13 Ländern. Im Rahmenprogramm überraschte das Festival dieses Jahr auch mit mehreren Sonderveranstaltungen und einem neuen Äußeren für die Gästehalle im historischen Kino Arman in Almaty. Ein großer Aufmacher des Festivals war die Asienpremiere der kasachisch-deutschen Produktion „Sea Tomorrow“.

 

 
Lasst uns die DAZ weiterabonnieren!
DAZ-JUBILÄUM
  Gerold Belger   
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So weit ist es schon: Entweder zwei bis drei Kilo grau aussehender Wurst oder das Halbjahresabonnement auf eine Zeitung. Sakrament! Früher konnte ich mit Leichtigkeit 15 in einem Zug abonnieren. Jetzt sind es nur noch fünf. Eine dieser Zeitungen ist die DAZ. Schon bald 30 Jahre bleibe ich ihr treu. Und eben dank ihr fühle ich mich noch halbwegs als Deutscher. Man darf ja nicht so herunterkommen und seine Wurzeln ganz vergessen! Ich agitiere hier nicht, sondern sage meinen deutschen Mitbürgern einfach: Laßt uns diesem Donnerwetter zum Trotz unsere DAZ weiterabonnieren und so beweisen, daß wir noch kein Staub im Winde sind!
DAZ Nr. 43 / 26. Oktober 1996

 
DAZ-Korrespondenten-Werkstatt
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Mein Leben in ...
Russlanddeutsche
      
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Haben Sie einen Lieblingsort in Deutschland oder Kasachstan, mit dem Sie bestimmte Erinnerungen verbinden oder wo Sie sich gerne aufhalten und bestimmten Aktivitäten nachgehen? Erzählen Sie uns ihre Geschichte!
Für unsere Serie „Mein Leben in... – [Lieblingsorte]“ suchen wir Spätaussiedler, Remigranten und Transmigranten, die entweder von Kasachstan nach Deutschland oder andersherum gezogen sind bzw. ihre Wurzeln wiederentdecken. Erzählen Sie uns etwas Besonderes von ihrer Stadt, Ihrem Dorf, wo Sie heute wohnen oder von Orten in Deutschland oder in Kasachstan, an die Sie besondere Erinnerungen haben!
Sie haben die Möglichkeit, uns Ihre Gedanken und Ihre Meinung mitzuteilen und unseren Lesern zu erzählen.
Mit der Veröffentlichung Ihrer Erinnerungen tragen Sie zur Dokumentation der Geschichte der Deutsch-Kasachischen Beziehungen bei.
Machen Sie mit und geben Sie der Deutschen Allgemeinen Zeitung ein persönliches Interview!

Wenn Sie Interesse haben, an dem Projekt mitzumachen, und über ihren Lieblingsort erzählen möchten, melden Sie sich bitte bei unserer Redaktion Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

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