Deutsche Allgemeine Zeitung

Fluchtursachen an der Berliner Mauer
Kultur
  Sobir Pulatow   
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Bilder aus dem zertrümmerten Kobane. Die Berliner sehen Kriegsfolgen an der Mauer. | Bild: Sobir Pulatow
Als die Berliner Mauer 1961 gebaut wurde, diente sie jahrzehntelang dazu, Flüchtlingszüge aus Ost– nach Westdeutschland zu stoppen. Im Gegensatz dazu wird sie jetzt ein Symbol der Toleranz und macht deutlich, warum täglich Tausende Menschen gezwungen sind, aus ihrer Heimat zu fliehen.

 

 
Dolinka – Ein Denkmal für den Schrecken
Kasachstan
  Paul Toetzke   
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Wegen Stalinschen Kollektivierungsmaß- nahmen starben zwei Millionen Kasachstaner durch Hungersnot. | Bild: Paul ToetzkeDurch das traurige Schicksal von Tausenden von zwangsdeportierten Menschen kann man in den Gemäuern des Zwangsarbeitslagers Karlag in Karaganda schweifen. Das tat auch unser Autor.

 

 
Geschichte, die nichts verschönert
Kasachstan
  Othmara Glas   
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Der Gang durch das Karlag-Museum ist bedrückend. Die Gitter an der Decke erinnern daran, wie den Gefangenen im Arbeitslager ihre Freiheit genommen wurde. | Bild: Othmara GlasDas nordkasachische Karaganda ist in der gesamten Republik als ein ehemaliger Schmelztiegel intellektueller Tendenzen bekannt. Die Geschichte dahinter ist jedoch keine mondäne, sondern die um eines der größten Arbeitslager der ehemaligen Sowjetunion – das Karlag.

 

 
„Von Hunden getrieben“: 75. Jahrestag der Deportation
Russlanddeutsche
  Kai Wichelmann   
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„Trud Arbeitseinsatz im Schneesturm“. Zeichnung von Juri (Günther) Hummel, 2003.
Deportationen von Einzelpersonen oder ganzen Bevölkerungsgruppen gehören seit jeher zu den dunklen Kapiteln der Menschheitsgeschichte. Die Zwangsumsiedlung, Verfolgung und systematische Vernichtung der Juden durch Hitlerdeutschland zeigte, wie raumgreifend drastische Maßnahmen wirken können, wenn ideologischer Fanatismus zum Kern des Handelns wird. Doch auch deutschstämmige Menschen waren von Deportationen nach Sibirien und Kasachstan betroffen. Am 28. August jährt sich dieses Ereignis zum 75. Mal. Doch wie kam es dazu?

 

 
Ich wurde an einem schönen ort geboren, aber das Schicksal wollte es anders …
Russlanddeutsche
  Olesja Klimenko Übersetzung: Sabrina Kaschowitz   
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Julia Schdanowa, mit Mädchennamen Walter. | Bild: Olesja KlimenkoJulia Schdanowa, mit Mädchennamen Walter, ist eine bemerkenswerte Frau. Trotz ihres ansehnlichen Alters – sie ist 89 Jahre alt – kommt sie immer wieder gerne ins Deutsche Haus in Almaty und nimmt stets an zahlreichen Veranstaltungen teil. Ohne Gram und Reue erzählt sie von ihrem Schicksal. Nachdem sie ihre Jugend in den verschiedensten Ecken der Sowjetunion verbracht hatte, verschlug es sie nach Alma-Ata, in die Stadt, in die sie sich schlussendlich verliebte und in der sie ihre Heimat fand.

 

 
FRAG DEINE OMA „Ich bin immer unzufrieden“
Chancen
  Nurschamal Tokombajewa und Assel Schekerowa   
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Nargisa Taschijewa | Foto: DAZDas Friedensstiftende Projekt der Robert-Bosch-Stiftung ermuntert junge Menschen aus dem Ferghanatal dazu, die Generationen ihrer Eltern und Großeltern als Zeitzeugen blutiger Konflikte in der Region zu befragen. Diesmal ein Kurzporträt der Studentin Nargisa Taschijewa aus Osch. (Foto).

 

 
Meine Geschichte: Laufen, laufen, laufen
Deutschland
  Maria Gliem   
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Maria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus ihrer Niederschrift.

 

 
Sowjetdeutsche im Großen Vaterländischen Krieg und ihr Beitrag zum Sieg. Teil 8
Russlanddeutsche
  Swetlana Jasowskaja Übersetzung: Sabrina Kaschowitz   
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Das Jahr 2015 stand ganz im Zeichen der Gedenkfeier „70 Jahre Sieg über den Nationalsozialismus“: Zeitzeugen erinnerten sich an die entsetzliche Zeit vom 22. Juni 1941 bis 9. Mai 1945, in der die Sowjetunion um Leben und Tod gegen die Nationalsozialisten kämpfte. Seite an Seite mit anderen sowjetischen Nationalitäten haben die Sowjetdeutschen alles für den Sieg gegeben – sowohl an der Front als auch im Hinterland.

 

 
Zwischen Deutschland, Russland und USA
Russlanddeutsche
      
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Monika Gossmann | Foto: monikagossmann.comMonika Gossmann ist Schauspielerin. Geboren in Almaty, ausgebildet in Deutschland, Russland und den USA, ist sie mittlerweile auf drei Kontinenten zu Hause. Unter der Regie von Alexej Popogrebskij dreht sie derzeit einen Film fürs Russische Fernsehen, in dem sie die Frau eines US-Botschafters „Miss Thompson“ verkörpert.

 

 
Weltrekord für Popow
Russlanddeutsche
      
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Bei den 15. Paralympischen Sommerspielen, die vom 7.-18. September in Rio de Janeiro in Brasilien stattfinden, tritt auch der kasachstandeutsche Leichtathlet Heinrich Popow für Deutschland an. Bisher holte er insgesamt 27 Medaillen bei den Paralympics, Welt– und Europameisterschaften. Trotz Rio-Vorbereitung verzichtete der unterschenkelamputierte Athlet nicht auf einen Start bei dem integrativen Sparkassenmeeting in seiner Heimat Hachenburg, der vor wenigen Tagen stattfand. In der Disziplin Weitsprung verbesserte Popow dabei seine eigene Bestleistung um fünf Zentimeter, als er auf 6,77 Meter kam und damit einen neuen Weltrekord aufstellte. Der 33-jährige gilt als Spezialist im Sprint über 100 Meter, seine weiteren Startpositionen sind neben Weitsprung 200 Meter und 4-Mal-400-Meter-Staffel. Er ist in Abai, in Kasachstan geboren und kam mit sieben Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Neben seiner sportlichen Karriere engagiert er sich sozial und absolviert seit 2014 parallel eine Ausbildung als Orthopädietechniker. Er ist einer der bekanntesten deutschen Leichtathleten und gilt oft als Stimme der Paralympier Deutschlands. JB

 

 
Agrarpolitischer Dialog
Wirtschaft
  Das Interview führte Julia Boxler.   
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Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser | Bild: D. BramhoffDer Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, befindet sich derzeit auf einer Delegationsreise in Nordkasachstan. Vorgesehene Programmpunkte sind unter anderem politische Gespräche in Astana, eine Sitzung der Steuerungsgruppe des Deutsch-Kasachischen Agrarpolitischen Dialogs (APD), die Eröffnung des sechsten Feldtages des Deutschen Agrarzentrums in Tschaglinka, eine Betriebsbesichtigung sowie ein Gespräch mit dem Rektor der Nationalen Kasachischen Sejfullin-Agraruniversität. Peter Bleser wird sich dabei mit Vertretern des APD, der Mitgliedsfirmen der Assoziation zur nachhaltigen Entwicklung moderner landwirtschaftlicher Methoden und Technologien in Kasachstan (AMTK), des Deutschen Agrarzentrums sowie mit ehemaligen kasachischen Praktikanten deutscher Unternehmen und weiteren Partnern aus Kasachstan treffen. Vor seiner Abreise stand Bleser, selbst Landwirt, der DAZ in einem Interview Rede und Antwort.

 

 
Umweltbewusstsein bereits in schulischer Ausbildung fördern
Zentralasien
  Paul Toetzke   
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Vertreter und Lehrende aus zehn verschiedenen kasachischen Universitäten mit Schwerpunkten wie Hydrologie und Wassermanagement sind nach Almaty gekommen, um über Themen wie Wassersicherheit, transnationale Kooperation und Umweltschutz zu diskutieren. Zwischen dem 15. und 19. August nehmen sie an einer Fortbildung mit dem Titel „Integriertes Wassermanagement für Unterrichtende“ an der deutsch-kasachischen Universität (DKU) in Almaty teil. Es ist das erste von insgesamt vier Modulen. Das nächste wird im Januar stattfinden.
Im Rahmen des Programms „Unterstützung für Kasachstans Übergang zu einer grünen Wirtschaft“ wird die Fortbildung von der EU und der Ökonomischen Kommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) gefördert. Sie umfasst Vorlesungen, Seminare und Workshops rund um das Thema Wasser.

 

 
Neues Image für die „Stans“
Kultur
  Liza Marie Niesmak   
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Sängerin Airika von deCelestial Whales. | Bild: Paul Toetzke
Bereits zum 20. Mal fand am vergangen Samstag in Almaty das Jazzystan Festival statt. In Erinnerung bleibt neben fantastischer Live-Musik vor allem die moderne Outdoor-Location.

 

 
Medeo wird zum Sommerparadies
Kasachstan
  Liza Marie Niesmak   
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Dank vielseitiger Rekonstruktionen lohnt sich ein Besuch bei dem Wintersportzentrum in den Bergen bald nicht mehr nur in der kalten Jahreszeit.

 

 
Neuer Generalkonsul in Almaty
Kasachstan
      
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Herr Jörn Rosenberg | Quelle: Botschaft AstanaSeit August 2016 ist Herr Jörn Rosenberg neuer Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Almaty. Vor Übernahme dieser Aufgabe war er von 2013 bis 2016 als stellvertretender Botschafter an der Deutschen Botschaft in Ottawa (Kanada) tätig. Frühere Auslandsverwendungen führten Herrn Rosenberg an die Deutschen Botschaften in Moskau, Washington D.C., New Delhi, Warschau und Prag. Von 1997 bis 2000 war er Deutscher Generalkonsul in Temeswar (Rumänien).
Nach Absolvierung des Militärdienstes studierte Herr Rosenberg Jura an den Universitäten in München, Kiel und Speyer sowie Internationales Recht an der London School of Economics und der Universidad Javeriana in Bogotá (Kolumbien). Generalkonsul Rosenberg ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er spricht Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch. GK
 
Erste Forellenfarm des unabhängigen Kirgisistans
Zentralasien
  Turonbek Kozokov   
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Die Forellen auf Kubatbeks Farm legen im Jahr ungefähr 150 Gramm an Gewicht zu. | Bild: Turonbek Kozokov
Nach der Auflösung des Sowjetstaates waren viele Fischfarmen und Fischverarbeitungskombinate in Kirgisistan wie auch in anderen Sowjetrepubliken in Verfall geraten. Einige dieser Unternehmen wurden dann privatisiert, andere änderten ihr Profil. Jedoch haben Enthusiasten in Kirgisistan mit der Zeit ihr eigenes Fischbusiness gegründet. Wie haben sie es eigentlich geschafft?

 

 
Platzverweis
Kasachstan
  Liza Marie Niesmak   
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Liza Marie NiesmakBevor ich nach Kasachstan kam, lebte ich einige Monate in München. Dort legten wir uns, sobald die Sonne rauskam, sofort an die Isar oder in den Englischen Garten. An heißen Wochenendtagen füllten sich die Parks so schnell, dass kaum noch ein freies Plätzchen zu bekommen war. Während meiner ersten Woche in Almaty herrschten in der Stadt teilweise bis zu 38 Grad. Einmal lief ich daher in den First President’s Park und legte mich mit meinem Buch in den Schatten eines Nadelbaumes auf die Wiese. Müde von dem langen Spaziergang und der Sonne schlief ich über Heinrich Bölls „Ansichten eines Clowns“ schnell ein. Doch keine zehn Minuten vergingen, bis ich von zwei aufgeregten Frauen wieder geweckt wurde. Da mein Russisch äußerst rudimentär ist, erfuhr ich erst später von meinen Mitbewohnern, dass die Frauen sich wohl Sorgen um mich gemacht hatten. Denn anstatt sich auf den Rasen zu fläzen, setzt man sich in Kasachstan auf eine der zahlreichen Parkbänke. Wie schade eigentlich, denn bis auf die roten Ameisen, die mich ab und an bissen, war das gepflegte grüne Bett äußerst gemütlich.

Liza Marie Niesmak, 25, ist in Hamburg geboren und hat dort Journalismus und Medienkommunikation studiert. Um Berufserfahrung zu sammeln, lebte sie sechs Monate in New York City – nun ist sie in Almaty, um den sogenannten „Big Apple Zentralasiens“ zu erkunden. 

 
Meine Geschichte: Der Gestank war Unerträglich
Deutschland
  Maria Gliem   
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Maria Gliem aus Frauenwaldau, dem heutigen Bukowice in Polen, hat einen Teil ihrer Kindheit als Vertriebene verbracht. Ihre Flucht führte sie nach Hessen, wo vor 70 Jahren die ersten Heimatvertriebenen ankamen. In ihrer heutigen Heimat trägt Gliem dazu bei, dass ihre Erinnerungen an die Zeit in Polen und die Flucht nicht in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Die DAZ veröffentlicht mit ihrer Erlaubnis Auszüge aus der Niederschrift.

 

 
Deutschunterricht Online-kurs
Chancen
      
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iebe DeutschlehrerInnen, hier ein weiteres Onlineangebot des Goethe-Instituts Kasachstan: Der Online-Kurs „Deutschunterricht planen“ vermittelt das Wissen, die Konzepte und die Sicherheit, um kompetent und erfolgreich zu unterrichten. Sie erfahren, was einzelne Unterrichtsphasen bedeuten, wozu sie dienen und wie sie auszuarbeiten sind. Dieser Online-Kurs ist als Fortbildungskurs für Deutschlehrer in Methodik/Didaktik des fremdsprachlichen Deutschunterrichts gedacht.

 

 
Flüge für Aussiedler
Kasachstan
      
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Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, stockt im Sommer 2017 ihre Nonstop-Flüge von Hannover nach Kostanai in Kasachstan auf. Vom 20. Mai bis 10. September 2017 wird die niedersächsische Hauptstadt mit der nördlichen kasachischen Region immer samstags verbunden. Ab 17. Juni kommt noch eine zweite wöchentliche Verbindung immer sonntags dazu. Die Flüge werden mit einem Airbus A320 (16 Business Class/132 Economy Class Sitze) durchgeführt und sind ab sofort buchbar. Air Astana hat diesen Service speziell für den Besuch von Verwandten und Freunden eingerichtet, denn besonders in Niedersachsen leben viele Menschen mit kasachstandeutschen Wurzeln. Die Frequenzerhöhung bietet Air Astana Passagieren auch zusätzlich die Möglichkeit, mit nur einem Stopp nach Astana zu fliegen, wo die EXPO 2017 stattfindet. Air Astana ist offizieller Flugpartner der Weltausstellung in der kasachischen Hauptstadt. Die Flugzeit von Hannover nach Kostanai beträgt fünf Stunden. Für die Verbindung hält Air Astana spezielle Tarife bereit, die 30 Kilogramm Freigepäck und den kostenlosen „Rail & Fly Service“ der DB zum Flughafen Hannover mit einschließen.

 

 
Baustoffe aus... Baumwolle
DAZ-JUBILÄUM
      
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Das Problem der beschleunigten Errichtung leichter und haltbarer Häuser für die Bewohner der Baumwollbau-Gebiete Kasachstans hilft der Stoff lösen, der von den Wissenschaftlern des Alma-Ataer Instituts für Architektur und Bauwesen erarbeitet worden ist. Als Grundlage für den Baustoff dienen die Baumwollstauden. Die neuen Konstruktionen sind langlebig und vertragen gut die Feuchtigkeit; außerdem besitzen sie hohe Wärmeisoliereigenschaften. Die ersten Viehzuchträume aus diesem Stoff werden vorläufig nur in den Agrarbetrieben des Rayons Turkestan, Gebiet Tschimkent, errichtet, aber Materialbedarfsmeldungen laufen bereits aus anderen Gebieten der Republik ein.
FREUNDSCHAFT Nr. 164 / 19.8.1986

 

 
Sprache, Wandern, Campen
Chancen
  Othmara Glas   
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Die Wandergruppe aus Österreich, Deutschland und Kasachstan beim Sprachwandercamp 2016 im Burabai. | Bild: Gabidulla Almjenbjetow
Die Natur eines Landes entdecken und gleichzeitig die Sprache lernen, dieses Ziel hat das Sprachwandercamp. Dieses Jahr fand es zum ersten Mal in Kasachstan statt. Eine Gruppe Österreicher, Kasachstaner und Deutscher wanderte eine Woche lang durch den Nationalpark Burabai und verbesserte ihre Russisch– beziehungsweise Deutschkenntnisse.

 

 
Ein Bergfest der besonderen Art
Kultur
  Liza Marie Niesmak   
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Auf der Wiese vor der Bühne wurde bis zum Schluss gefeiert und getanzt. | Bild: Paul Toetzke
Bands aus Europa und Streetfood aus Moskau: Das Weekender Festival 2016 in Almaty sorgte am Wochenende für internationales Flair in großer Höhe.

 

 
Von Fischverirrungen und Rohkostver(z)ehrern
Kasachstan
  Paul Toetzke   
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Paul ToetzkeAll denen, die glauben, der Sushi-Boom habe ein baldiges Ende, empfehle ich einen Kurztrip nach Almaty. Ja, Almaty in Kasachstan. Die Stadt, die so weit von jedem Ozean entfernt liegt, wie es nur auf der Erde möglich ist. Die ungefähr so viel mediterranen bzw. karibischen Flair ausstrahlt wie Minsk und Cottbus zusammen. Und die wahrscheinlich nur die wenigsten Fische auf dieser Welt ihr Zuhause nennen. In dieser Stadt sitzen die Fischverehrer, die Sushiesser und Krabbenliebhaber.

 

 
Die auserwählte Hauptstadt
Kasachstan
  Othmara Glas   
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Baiterek-Turm | Bild: Othmara GlasAstana hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erlebt. 1994 als Hauptstadt Kasachstans auserkoren, wurde mitten in der Steppe eine gigantische Kunststadt hochgezogen. Sie sollte das Prestigeprojekt von Präsident Nursultan Nasarbajew werden.

 

 
Militär-Olympiade findet erstmals in Kasachstan statt
Kasachstan
      
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Während die Olympischen Spiele in Rio laufen, findet in Kasachstan gerade eine andere Art Olympiade statt: die Scharfschützen– und Artillerie-Wettbewerbe der International Army Games. Russland hat die Militärolympiade vor einigen Jahren ins Leben gerufen. In diesem Jahr werden Wettbewerbe erstmals auch außerhalb Russlands veranstaltet.
Dafür wird das Gwardeiskij Trainingszentrum in der Nähe von Almaty genutzt. An den beiden Wettbewerben nehmen 278 Soldaten aus Russland, Kasachstan, Kirgisistan, China, Belarus, Indien, Venezuela, Zimbabwe, Griechenland, Armenien, dem Iran und der Mongolei teil. Die Kasachstaner scheint die Veranstaltung im eigenen Land zu motivieren. Sowohl den Scharfschützen– als auch den Artillerie-Wettbewerb konnten sie für sich entscheiden. Dass die Spiele nach Kasachstan ausgeweitet wurden, ist auch ein Zeichen für die enge Bindung zu Russland. Im nächsten Jahr sollen weitere Wettbewerbe nach Kasachstan kommen: eine Rally für gepanzerte Fahrzeuge, der Kampfkunst-Wettbewerb für weibliche Soldaten, Feldkochen und der Wettbewerb für Hundeführung. Eigentlich hätten auch NATO-Staaten an den Spielen teilnehmen sollen, die wollten allerdings nicht. OG

 

 
Gebremste Olympia-Euphorie
Kasachstan
      
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Die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro haben begonnen. Kasachstan ist mit 105 Athleten vertreten, die in 22 verschiedenen Sportarten konkurrieren. Bisher (Redaktionsschluss 10.8.16) haben die kasachischen Sportler vier Medaillen geholt: zwei Mal Silber für den Judoka Yeldos Smetow und die Gewichtheberin Karina Gorichewa sowie je ein Mal Bronze für die Judoka Otgontsetseg Galbadrakh und den Gewichtheber Farkhad Kharki. Noch vor der Eröffnung der Spiele wurde auch Kasachstan von einem Dopingskandal erschüttert. Vor allem der Fall des Doppel-Olympiasiegers im Gewichtheben, Ilja Iljin, schockierte das Land. Er soll sowohl in Peking 2008 als auch in London 2012 gegen die Dopingregeln verstoßen haben. Drei weitere Goldmedaillengewinner von vor vier Jahren wurden positiv getestet: Swetlana Podobedowa, Maia Maneza und Sulfija Tschinschanlo. 2012 gingen 13 Medaillen nach Kasachstan, darunter sieben goldene. OG

 

 
Flachs in Rollen
DAZ-JUBILÄUM
      
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Die Flachswerke im Gebiet Schitomir sind in dieser Saison zu der progressiven Methode Verarbeitung von Flachs, nämlich Rollen, übergegangen. Dadurch ist es gelungen Fristen bedeutend zu reduzieren und den Arbeitsaufwand um 60 Prozent zu senken. Vor dem Übergang zur neuen Technologie wurden die Agrarbetriebe und Werke mit Spezialtechnik ausgerüstet. Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Landwirtschaft der Nichtschwarzerdezone der Ukrainischen SSR schlugen diese Methode vor und demonstrierten sie auf den Plantagen. Außerdem gehen weitere Modernisierungen bei Ernte, Transport und Annahme von Flachs immer breiter in die Praxis ein.
FREUNDSCHAFT Nr. 162 / 15.8.1986

 

 
Weekenderfest
Kultur
  Alissa Tschikmakowa   
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Weekenderfest from Alice on Vimeo.

 
UNESCO ernennt Tienschan zum Welterbe
Zentralasien
  Gregor Bauer   
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“Himmlische Berge“ sind ein Hochgebirge in der zentralasiatischen Landschaft und erstrecken sich über Territorien von China, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan. | Bild: flickr.com
Die UNESCO erklärt das westliche Tienschan-Gebirge zum Weltnaturerbe. Besonders für zwei zentralasiatische Staaten sind das gute Neuigkeiten.

 

 
Internationales Journalistenprogramm
Chancen
  Turonbek Kozokov   
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Diesjährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Bundestagskuppel. | Foto: Tanja Stoljarowa
Am 4. Juli dieses Jahres hat das dreimonatige Stipendienprogramm „Journalisten International“ an der Freien Universität Berlin angefangen. Das Programm wird für Journalisten aus ehemaligen Ländern der Sowjetunion organisiert. Auch dieses Mal nehmen am Programm junge Journalisten aus Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan, Armenien, Russland und der Ukraine teil.

 

 
Der Schach-Kniffel-König
Chancen
  Das Interview führte Othmara Glas.   
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Peter Krystufek (67) | Bild: privatVon Baden-Württemberg in die ganze Welt: Die Rätsel des Leonbergers Peter Krystufek (67) werden seit 1983 rund um den Globus in über hundert Zeitungen veröffentlicht. Die Mehrheit davon ist deutschsprachig, so wie die DAZ, wo das erste Schachrätsel von Krystufek im Jahr 2011 erschien.

 

 
Neuer Botschafter in Astana
Kasachstan
      
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Rolf Mafael. | Quelle: Deutsche Botschaft AstanaDer neue designierte Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kasachstan ist seit dem 25. Juli 2016 Rolf Mafael. Als höchster Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Kasachstan wird er  in Zukunft die Botschaft, die die Vertretung deutscher Interessen im Gastland wahrnimmt und die deutsch-kasachischen Beziehungen in allen Bereichen pflegen.
Botschafter Rolf Mafael wurde 1955 in Bruchsal/Baden geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1974 bis 1980 Rechtswissenschaften in Heidelberg und Berlin. Im Anschluss an das 2. juristische Staatsexamen war Botschafter Mafael als Staatsanwalt in Mannheim tätig und begann 1985 seinen Dienst im Auswärtigen Amt. Nach Verwendungen in Genf (1989-1993, Delegation bei der Abrüstungskonferenz), Teheran (1993-1995), bei der Europäischen Kommission (1995-1998) und der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO (1998-1999) in Brüssel kehrte er als stellvertretender Referatsleiter in die politische Abteilung des Auswärtigen Amtes zurück. Nach einer weiteren Auslandsverwendung in Tokio (2002-2005) war er in Berlin zunächst als Leiter des Referats für die Koordinierung der Europapolitik, später als Beauftragter in der Europaabteilung tätig. 2012-2016 war er Botschafter in Südkorea. Botschafter Mafael ist verheiratet und hat fünf Kinder. Deutsche Botschaft Astana

 

 
An Abschied gewöhnt man sich nie
Kasachstan
  Das Interview führte Julia Boxler.   
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Nach ihrem ersten Beruf als Journalistin, nunmehr seit 30 Jahren im diplomatischen Dienst – Dr. Renate Schimkoreit. | Foto: Leon Krenz
Es ist das Jahr der Wechsel in der deutschen kulturpolitischen und diplomatischen Landschaft Kasachstans. Auch die Botschaft in Kasachstan erwartet ab August einen neuen Botschafter. Mancher Abschied fällt schwer. So wechselten in Almaty gleich fünf Positionen deutscher Kulturmittler. Leitungsstellen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Lektorenstelle der Robert Bosch Stiftung als auch die Stelle des Kulturattachés des Generalkonsulats wurden neu besetzt. Von Almaty verabschiedet sich ebenso die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Renate Schimkoreit. Über die Bilanz der letzten zwei Jahre in Almaty und das Leben als Diplomatin sprachen wir mit ihr kurz vor Ihrer Abreise.

 

 
DAZ-Korrespondenten-Werkstatt
Über uns
      
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Mein Leben in Deutschland
Russlanddeutsche
      
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„Mein Leben in Deutschland“
Haben Sie einen Lieblingsort in Deutschland oder Kasachstan, mit dem Sie bestimmte Erinnerungen verbinden oder wo Sie sich gerne aufhalten und bestimmten Aktivitäten nachgehen? Erzählen Sie uns ihre Geschichte!

 

 

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